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DIE HEILWEISE DR. SCHÜßLER’S | ANTLITZANALYSE

Geschichte


Zur Geschichte der Antlitzanalyse

Anschließend an den Text von Dr. med. Schüßler, der in der Einleitung zitiert wurde, schreibt er auf Seite 61 seiner “Abgekürzten Therapie” weiter:
“Wer die Antlitz-Diagnostik sich zu eigen machen will, schenke seine bezügliche Aufmerksamkeit zunächst einer Antlitz-Gattung. Das Kochsalz-Gesicht - sit venia verbo - ist am leichtesten kennen zu lernen. - Man präge seinem Gedächtnisse Beschaffenheit und Ausruck der Gesichter derjenigen Personen ein, welche man mittels Natrium muriaticum verhältnismäßig rasch geheilt hat. Es wird sich, wie man zu sagen pflegt, ein roter Faden durch die betreffenden Eindrücke ziehen.
Hat man das kochsalz-Gesicht kapiert, so gehe man zu einem anderen Natron-Gesichte über.
Es ist selbstverständlich, daß diejenigen Ärzte, welche die Gewohnheit haben, zwei oder gar noch mehr Mittel im raschen Wechsel geben, die Antlitz-Diagnostik niemals erlernen werden. Die Verabreichung zweier Mittel im Wechsel ist nur ausnahmsweise in den Fällen gestattet, wo sie unvermeidlich ist.
Wer die in Rede stehende Diagnostik sich wird erworben haben, wird überzeugt sein, daß sie in therapeutischer Beziehung überaus beachtenswert ist.
Denen, welche die Möglichkeit einer Antlit-Diagnostik bezweifeln, erzähle ich folgenden Fall:
In einer Universitätsklinik war ein Mann gestorben, ohne daß es dem klinischen Professor und dessen Assistenz.Ärzten, trotz Anwendung aller diagnostischen Mittel, gelungen war, die Diagnose des betreffenden Falles zu stellen. - Als dem Professor der pathologischen Anatomie die betr. Leiche überantowrtet worden, rief dieser beim Anblick derselben sofort: “Leberkrebs”. Diese Diagnose bestätigte sich bei der Obduktion. -
Es ist selbstverständlich, daß man ein antlitz-Diagnostiker nicht werden kann, wenn man neben der Biochemie auch Allotria treibt, wenn man z. B. nach Verabreichung eines biochemischen Mittels elektrisiert, massiert oder in nasse Tücher wickelt oder gar mittels des s. g. Lebensweckers die Haut des Patienten prickelt und dann s. g. Mückenfett einreibt. Wird auf solche Weise ein Patient gesund, so kann Niemand wissen, welchen Verfahren die Heilung zuzuschreiben ist. Dem Patienten wird es zwar gleichgültig sein, welchem Verfahren er die Wiedererlangung seiner Gesundheit zu verdanken hat; dem Arzt darf es aber nicht gleichgültig sein; er hat aus dem betr. Fall nichts gelernt.
Es würde ein Irrtum sein, zu glauben, daß ma durch Allotria eine biochemische Kur beschleunigen könne; das Gegenteil ist wahrscheinlich. Bedenkt man, daß die Stoffteilchen eines biochemischen Mittels im Krankheitsherde Molekularbewegungen vollführen, in deren folge pathogen gestörte Molekularbewegungen geregelt werden sollen, so wird es einem klar daß sie durch Elektrizität, Massage ec. erregten Molekularbewegungen störend auf jene einwirken werden, wie z. B. die durch den Mechanismus einer Uhr bedingten Pendelschwingungen gestört werden, wenn man sie durch Stöße zu beschleunigen sucht.
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Es ist von verschiedenen Seiten behauptet worden, die Biochemie reiche für alle Fälle nicht aus. Den Betreffenden rufe ich zu: Studiren Sie ‘mal gründlich die Antlitz-Diagnostik. Wenn Sie dieselbe kapiert haben werden, kann der Fall eintreten, daß Sie sich veranlaßt sehen, z. B. Magnesia phosphorica gegen einen septischen Zustand in Anwendung zu ziehen. - Sie werden demzufolge eine Heilung konstatieren. Der bezügliche Unterschied zwischen dem genannten Mittel und dem Kali phosphoricum läßt sich einstweilen durch Worte nicht genau ausdrücken.”
(6).

(5) Hickethier, Kurt: Sonnerschau Lehrbuch der Antlitz-Diagnostik, Kenmmenau: Auslieferung Lotte Fepke, 1982, 5. Auflage, 5f
(6) Schüßler, Dr. med. Wilhelm Heinrich: Eine abgekürzte Therapie, Oldenburg: Schulzesche Hof-Buchhandlung und Hof-Buchdruckerei, 31. Auflage 1904, Seite 61f

Die Formulierungen Dr. Schüßlers sind von seinen Ansichten und Einstellungen als Homöopath geprägt. Deshalb auch die Forderung, daß höchstens ein Mittel gegeben werden darf. Die Aufforderung jedoch, sich bezüglich der Mineralstoffe einer Antlitz-Diagnostik zu bedienen stammen von allem Anfang an von ihm.
Im Zuge der Weiterentwicklung der Heilweise kam es zur Erkenntnis, daß das Auffüllen von Betriebsstoffen auf keinen Fall mit der homöopathischen Arbeitsweise in Verbindung gebracht werden darf. Eine diesbezügliche Auseinandersetzung liefert Kurt Hickethier: “Er (Dr. Schüßler) gibt auch bei einigen Krankheiten den wechselweisen Gebrauch mehrerer Mittel an.Unter vielen Biochemikern hat sich die Meinung verbreitet, drei Mittel im Wechsel zu geben, sei angebracht; über die mystische Drei hinaus dürfe aber nicht gegangen werden. Diese Meinung entbehrt jeder Grundlage, denn Schüßler hat nie von drei Mitteln gesprochen. Entweder hält man sich streng an obige worte Schüßlers, oder man darf sich nicht unbedingt auf die Drei festlegen. Andere Biochemiker finden eine ganz schlaue Umgehung des sich selbst gegebenen Gesetzes der Drei, indem sie die Zahl der Drei an ein und demselben Tag nicht überschreiten, dafür aber jeden zweiten Tag andere zwei bis drei Mittel anwenden.
Nun sind seit Schüßlers letztem Federzuge einige Jahrzehnte vergangen, die zunehmend dem allgemeinen Gesundheitszustand große Verschlechterungen brachten. Ich habe seinerzeit die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht. Es sind mehrere Salze, die zur zeit fast jedem Menschen fehlen. Alle die, die das Glück haben, nur gut arbeitende Empfindungsnerven aufweisen zu können, haben über mancherlei Krankheitsäußerungen zu klagen. Mehrere Beschwerden sind durch ein und dasselbe Salz zu heilen. Es liegen aber noch weitere Beschwerden vor, die wieder andere Salze benötigen. Außerdem will ich nur zwei Krankheiten nennen, die an sich schon mehrere Mittel erfordern, wenn man die gesamte Krankheit beseitigen will. Da haben wir den Gelenkrheumatismus. Seine Ursache besteht im fehlenden phosüphorsauren Natron. Es bilden sich harnsaure Salze, zu deren Beseitigung Silicea erforderlich ist. Schließlich wird das Knorpelgewebe der Gelenke getroffen. Zum Knorperlgewebe steht das Chlornatron in Beziehung, weshalb man Natrium chloratum (Natrium muriaticum) braucht, um das Knorpelgewebe wieder herzustellen. Damit darf man sich keineswegs begnügen; denn ohne Beseitigung der Übersäuerung und des Mangels an Kieselsäure kann man nicht auf eine Dauerheilung rechnen. ...
Sind wir uns darüber klar, daß mehrere Salze in gleicher Dringlichkeit fehlen, ist es auch selbstverständlich Pflicht, alle diese Salze abwechselnd zu geben. Dabei sind die Pausen so kurz zu legen, daß jedes Salz zu seinem Recht kommt. Wenn ich hier von der Notwendigkeit mehrerer Salze rede, dann will ich damit nicht etwa den Stümpern Recht geben, die lediglich deshalb eine größere Anzahl Salze verordnen, weil sie sich über die notwendigsten Salze nicht klar werden können. Wenn die Verabreichung mehrerer Salze mit Schüßlers Wort: “wo sie unvermeidlich ist” begründet werden kann, ist sie auch nicht zu unterlassen.
Schließlich müssen wir bei der Beherzigung des Schüßler’schen Rates nicht übersehen, daß er ihn keineswegs zu Gebrauch der Biochemie schlechthin gibt, sondern zur Ergründung der Antlitzdiagnostik.”
(7)
Da es aber Kurt Hickethier überaus großes Verdienst ist, die Zeichen für die Mängel an den ersten 11 Mineralstoffen nach Dr. Schüßler gefunden zu haben, angespornt durch Schüßlers allgemeine Aufforderung in der “Abgekürzten Therapie”, ist dieser Satz für den Anwender dieser Erkenntnisse kaum noch von Bedeutung. Heute werden die verschiedenen Mineralstoffe ab einer gewissen Stärke des Mangels verabreicht, unabhängig davon, wieviele verschiedene Mineralstoffe dabei notwendig sind.

Es gibt jedoch immer noch Bücher, die das gleichzeitige Einnehmen der verschiedenen Mineralstoffe vehement ablehnt, wie z.B. im “Biochemie Lexikon” von Dr. K. Kirchmann, in dem überhaupt eine homöopathische Grundeinstellung bezüglich der Mineralstoffe nach Dr. Schüßler - Schüßler Salze - Schüßler Mineralstoffe vorhanden ist. Das ist auch der Grund, warum hier von Antagonisten, also Gegenspielern die Rede ist, was für den biochemischen Bereich gänzlich abzulehnen ist: “Wenn mehrere Mittel für den betreffenden Patienten in Frage kommen, dann dürfen niemals zwei oder mehrere Mittel gleichzeitig genommen werden, vielmehr muß mit den einzelnen Mitteln stets abgewechselt werden. Diese Vorschrift hat ihren Grund darin, daß einzelne Salze mit anderen Salzen in einem gewissen gegensatz, in einem Verhältnis des Antagonismus stehen. Zum Beispiel besteht ein Antagonismus zwischen Kalium und Natrium einerseits, und Calcium andererseits. Werden nun derartige Mittel gleichzeitig genommen, so hebt das eine Mittel die Wirkung des anderen Mittels auf, und es kann keine Heilung zustande kommen. Das Abwechseln erfolgt grundsätzlich mit dem jedesmaligen Einnehmen. Wenn der Patient also an einer akuten Erkrankung leidet, dann muß er mit den etwa in betracht kommenden verschiedenen Mitteln beim jedesmaligen Einnehmen abwechseln.
Bei chronischen Leiden, bei denen mehrere Mittel in Frage kommen, müßte das Einnehmen eigentlich in der gleichen Form bewerkstelligt werden. Das würde zur Folge haben, daß der Patient unter Umständen 3 oder 4 Schachteln ins Büro oder auf seine Arbeitsstelle mitnehmen müßte; es würde auch die gefahr bestehen, daß hierbei Verwechslungen vorkommen.
Aus diesem Grund wurde schon vor Jahrzehnten die Vorschrift eingeführt, daß der Patient bei chronischen Leiden mit den einzelnen Nummern (Medikamenten) täglich abwechselt, so daß also an einem Tag immer nur eine Nummer an die Reihe kommt.”
(8)
Die Sichtweise Dr. Kirchmanns und anderer Vertreter haben der Heilweise sehr geschadet, da die Erfolge sehr stark reduziert wurden. In diesem Sinne äußert sich auch in eindeutiger Weise der schon zitierte Joachim Broy, wenn er in seinem Buch: “Die Biochemie nach Dr. Schüßler - Schüßler Salze - Schüßler Mineralstoffe” schreibt: “Nach und nach aber wurde das biochemische Mittel immer mehr nach einzelnen Krankheitssymptomen verordnet, wobei zu seiner Findung die deckungsgleiche Gesamtsymptomatik im Vordergrund stand, ein Verfahren, wie es der Homöopathie eigentümlich ist.
Diese Art der Mittelfindung allein wird jedoch der Biochemie nicht gerecht. Darum ist nicht verwunderlich, daß mit fortschreitender ‘Homöopathisierung’ die Erfolgsquoten zurückgingen und schließlich denen anderer biologischer Heilmethoden weit nachstanden. Kennzeichnend dafür ist auch die Tatsache, daß anstatt des Schüßlerschen Terminus ‘Charakteristik’ für den wirkungsmodus des einzelnen Mittels sich die homöopathische Bezeichnung ‘Mittelbild’ einbürgerte.
Dem Biochemiker darf die Symptomatik nur dazu dienen, den pathologischen Biochemismus des individuellen Elektrolyt_Haushalts zu ermitteln, um so das geeignete biochemische Mittel aufzufinden. Dabei kann sich unter Umständen ein ganz anderes Mittel als notwendig erweisen als das für das gegebene Symptom zunächst naheliegende.”
(9)
Die Ausführung über diesen Punkt ist deshalb so wesentlich und wurde hier noch einmal in ihren Kernsätzen wiederholt, da die Antlitzanalyse auf den Tatbestand von eventuell angeblich gegensätzlich wirkenden Mineralstoffen überhaupt nicht eingeht, ja gar nicht eingehen kann. Sie ist im wahrsten Sinne phänomenologisch ausgerichtet und berücksichtigt, was sich zeigt. Die Mängel können hier nicht von einem gedanklichen Konstrukt überlagert werden, sie sprechen für sich und fordern das auffüllen der Speicher. Hier wird auch besonders deutlich, wie gedankliche Konstruktionen sich über das Leben darüberstülpen und es zu ersticken drohen. Deshalb ist der Ansatz Kurt Hickethiers sehr erfrischend und hilft aus den blockierenden Vorstellungen heraus.
Seit seinen Forschungen und Wahrnehmungen sind allerdings schon wieder einige Jahre vergangen, doch alles Leben unterliegt einem Wandel und die veränderten Lebensumstände, aber auch neue Erkenntisse auf dem Gebiet der Mangelzeichen im Antlitz des Menschen bringen die Forderung nach einer modernen Darstellung dieser so hervorragenden Möglichkeit, dem Menschen hilfreich zur Seite zu stehen. Dieses Anliegen klingt auch in dem Büchlein von Dr. med. Niels Krack “Biochemischer Leitfaden” an: “Nach Schüßler hat vor allem der heilkundige Sanatoriums-Leiter K. Hickethier (in Ellrich am Harz) die ‘Antlitz-Diagnose’, wie er die Signaturenlehre nannte, gefördert (Halle/Saale 1925). Dazu hat er dieses diagnostische Verfahren recht sorgfältig und in aller ausführlichkeit systematisiert und in eine lehr- und lernbare Form gebracht. - Es ist wohl an der Zeit, diese Signaturenlehre in neuer und zeitgemäßer Form vorzustellen.
(10)” Auf dieses Buch von Krack wird dann an anderer Stelle noch einzugehen sein.
In diesem Zitat treffen wir nun auf eine neue Formulierung, die Signaturen. Diese Bezeichnung wird auch von Günther H. Heepen verwendet. Er schreibt: “Mangelzeichen können nicht nur im Gesicht, sondern auch an Haaren, Händen, Füßen, Fuß- und Fingernägeln auftreten. Deshalb ist die Bezeichnug ‘Signaturen-Diagnostik’ (Signum, lateinisch: Zeichen) treffender als ‘Antlitz-Diagnostik’.
Die Signaturen-Diagnostik wurde in den vergangenen hundert Jahren von den Anhängern Schüßlers ausgebaut und verfeinert. Besondere Verdienste erwarb sich Dr. h.c. Kurt Hickethier (und wurde dafür in Amerika mit dem ehrendoktortitel ausgezeichnet): Er führte Studien der Antlitzzeichen durch und ordnete sie systematisch. Auf seiner Systematik beruhen wesentliche Teile der signaturen-Diagnostik. Der Allgemeinmediziner Dr. Niels Krack unternahm den versuch, die Ursache für das Auftreten von Signaturen am Körper und im Gesicht wissenschaftlich aufzuklären. Er stellte fest, daß bei einem Salzmangel der Stoffwechsel jeder einzelnen Körperzelle gestört ist, wodurch sich vor allem die Eigenspannung der haut und erst als Folge ihr Erscheinungsbild mit Verfärbungen, Schatten-, Glanz und Faltenbildungen verändern.
Wer die Signaturen zu lesen versteht, blickt gleichsam ‘hinter die Kulissen’ des Körpers. Er weiß sofort, welcher Salzmangel einer Störung zugrunde liegt und hat damit den hinweis auf das oder die passenden Schüssler-Salze. Der Blick ist nur durch gezieltes ‘Sehenlernen’ im Alltag zu schulen.”
(11)
Auf der gleichen Seite gibt Günter Heepen einen Rat, der unbedingt zu unterstreichen ist und auch noch an anderer Stelle ausführlich behandelt wird: “Verlassen Sie sich nicht alleine auf die Signaturen-Diagnostik, sondern achten Sie vorrangig auf die Beschwerden.”
Das Wort “vorrangig” muß mit Vorbehalt behandelt werden, denn manche Mineralstoffmängel zeigen sich erst ab einer gewissen Stufe als Beschwerden. Eine gute Gesundheitsvorsorge wird immer darum bemüht sein, daß es gar nicht zu den Beschwerden kommt, sondern darum , daß die Mineralstoffspeicher ausreichend aufgefüllt sind.
Die Bedeutung der Mängel im Antlitz für eine Behandlung mit Mineralstoffen nach Dr. Schüßler nimmt um so mehr zu, je mehr diese Fähigkeit geübt wurde und damit zur Verfügung steht. Sie kann aber niemals allein für die Bestimmung der Mineralstoffmängel allein maßgeblich sein. Je besser die Anzeichen im Antlitz gelesen werden können, um so treffender werden die einzelnen Probleme erfaßt. Auch können in das Beratungsgespräch alle jene Themen schon miteinbezogen werden, auf die vor allem jene Mängel hinweisen, die am stärksten sind. Das ist aber nur jenem Mineralstoffberater möglich, der die Charakteristik der einzelnen Mineralstoffe sich schon so erarbeitet hat, daß ihm solche Rückschlüsse überhaupt möglich sind. Allerdings muß hier davor gewarnt werden, daß sich der Berater auf seine Deutungen bzw. Interpretationen von den Folgen von Mineralstoffmängeln festlegt. Er sollte dem Klienten immer die Möglichkeit geben, zu den gezielten Fragen jeweils Stellung zu nehmen bzw. sich der einzelnen Situationen zu vergewissern, in denen sich Mängel spürbar gemacht haben.
Es ist aber auch möglich, daß der Mineralstoffberater seinen Klienten auf Probleme anspricht, an die er sich nicht mehr erinnern kann. So kann es passieren, daß der Antlitzanalytiker auf einen Mangel eingeht, der schon lange Auswirkungen im Körpergeschehen hat, aber im Gespräch vom Klienten nicht beachtet wird. Er kommt dann das nächste Mal ganz aufgeregt zur Beratungsstunde, um zu berichten, daß er gar nicht an diese oder jene Beschwerden gedacht habe, auch nicht darauf hingewiesen, aber trotzdem haben sie sich im Verlauf der letzten Zeit bei der Einnahme der Mineralstoffe verloren.

(7) Hickethier, Kurt, Dr. hc: Lehrbuch der Biochemie, 1. Auflage: Halle an der Saale, Weihnachten 1924,
Neuauflage: Kemmenau: Verlag Charlotte Depke, 1989, Seite 52f
(8) Kirchmann, Dr. Karl: Biochemie Lexikon nach Dr. Schüßler, Hamburg: Eva Kirchmann Verlag, 1990, 5. Auflage, Seite 85f
(9) Broy, Joachim: Die Biochemie nach Dr. Schüßler - Schüßler Salze - Schüßler Mineralstoffe, München: Klaus Foitzik Verlag, 1993, 1. Auflage, Seite 49f
(10) Krack, Niels, Dr. med.: Biochemischer Leitfaden (nach Dr. Schüßler) mit Signaturenlehre, Schorndorf: WBV Biologisch-Medizinische Verlagsgesellschaft mbH & Co KG, 1984, Seite 29f
(11) Heepen, Günther H.: Schüßler Salze - Schüßler Mineralstoffe - 12 Mineralstoffe für Ihre Gesundheit, München: Gräfe und Unzer Verlag, 1999, Seite 16f

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