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Eine besonders wirksame äußere Anwendung ist das Auftragen eines Breies. Als Erste Hilfe nach Verletzungen, Verbrennungen, Quetschungen, ist es sehr empfehlenswert mit einem Mineralstoffpulver, aber auch mit Mineralstoffpastillen einen feuchten Brei anzuwenden. Dabei werden das Pulver oder die Pastillen mit wenig Wasser befeuchtet, bis eine gut streichbare Masse entstanden ist und diese feuchte Masse dann auf die verletzte Stelle aufgetragen.
Bei offenen, blutenden Wunden wird vor allem zur Schmerzstillung, aber auch um die Blutung zu stoppen, das trockene Pulver in die Wunde gestreut. Ist kein Pulver vorhanden, dann verwendet man einen feuchten Brei, der aus den Pastillen hergestellt wurde. Das Mittel der Wahl ist in diesem Fall das Ferrum phosphoricum D 12 (Nr. 3).
Bei Quetschungen und Blutergüssen verwendet man zusätzlich Silicea D 12 (Nr. 11).
Der Milchzuckergehalt der Mineralstoffpastillen oder des Pulvers hat den Vorteil leicht desinfizierend zu wirken, ist also wichtig für die Wunderstversorgung.
Bei Verbrennungen wird das Natrium chloratum verwendet. Da bei einer Verbrennung Natriumchlorid - hältiges Zellwasser aus dem Gewebe verdampft, fehlt zur weiteren Versorgung dann die Nr. 8 um das ausgetretene Wasser wieder in die Zellen zu ziehen. Als Erste Hilfe sollte man die verbrannte Stelle in kaltes Wasser tauchen, in dem die Nr. 8 gelöst wurde. Zur Schmerzstillung setzt man auch die Nr. 3 zu. Ist ein Bad im kalten Natrium - chlorid - Wasser nicht möglich, sollte man auf jeden Fall einen feuchten Brei, wie oben beschrieben, auflegen.
Um die Wirkung eines feuchten Breies zu optimieren, ist es ratsam, eine Frischhaltefolie zum Abdecken zu verwenden, dabei wird ein feuchtes Mikroklima an der Verletzung erzeugt, was den Heilungsprozeß gut beschleunigt.
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